Darkdreams
Meine
„dunklere Seite“
Unsichtbares
in Worte gefasst – statt Tränen
**
Pfeile **
fliegenden
pfeilen gleich
so treffen manche worte
bleiben zitternd,
bebend stecken
quälend spitz und eisenhart
reißen
wunden in zu weiche seelen
trinken blut und fressen schmerz
glühend heiss wie feuerhaken
drehen und verwinden
sich
fressen viel zu weiche seelen
fressen stets das
"dich und mich"
ernähren
sich von zerborst´nen träumen
spucken aus was
übrig bleibt
laben sich laut feixend
an der dummen
menschen weh und leid
spür´
sie zitternd in mir stecken
brech in die knie geb langsam
auf
hör die worte lauthals lachen:
„dummer
mensch, was glaubst du auch!“
**
Halt mich **
Verschwommen
nur sind sie zu seh´n
die Silben aneinander gereiht
man spürt es, ohne es zu versteh´n
wie lautlos
schwebend Ängste schrei´n
Hilflose
Seelen, weinende Herzen
Ohnmacht und Zweifel, endlose
Schmerzen
in Worte gefasst, schwer zu verstehen
und doch
auch nur ein Weg
auf den Tod zu zu gehen
Sterben
ist einfach
das "Gehen" nicht leicht
Auch da
braucht man Hände
die einem gereicht
Von
Freunden, von Herzen, von Seelen und Traum
Allein ihn zu gehen
- schaff ich´s? Ich glaube kaum...
d´rum begleit´
mich mit Worten, halt mich ganz fest
Im
Blick Deiner Augen,
da schaff ich den Rest...
Copyright
© 14.06.2003 by Zwergel & DarkDream
**
liebe - leben - tod - hoffnung und wiedergeburt **
blutig
rot ist meine seele
der schrei auf meinen lippen stumm
während ich mich durch die zeiten quäle
dreht
ihr das messer in mir um
kein
wort des trosts
dringt an die ohren mehr
verweigert wird
es mir erbost
beim marsch durch diese flammenmeer
gefühle,
grell und voller farben
rauben mir mein augenlicht
sie
hinterlassen blut'ge narben
ihr sprecht: "hier brauchst
du deine augen nicht"
der
saft des lebens - dunkel, warm
rinnt heiss aus meinen ohren
ich hebe meine hand vergebens
zu stoppen diesen wahn
das
feuer schreit mit eiseskälte
die haut von meinem körper
mir
in winzig kleinen, toten streifen
verglüht sie
zischend hinter mir
der
kampf voran geht ewig weiter
ich ahne meinen gegner schon
zu
sehen tracht ich ihn vergebens
wie er dort sitzt auf seinem
thron
während
sein glühend heisser atem
das fleisch von meinen knochen
brennt
spür ich ihn in meiner nähe
absolut
böse, fast omnipotent
er
tobt in seiner macht vergebens
als meine klinge ihn
durchbohrt
der stahl aus liebe - hoffnung - leben
verzehrt
die dunkelheit an diesem ort
es
ist vollbracht
vorbei die qual
der sieg der hoffnung
singt der liebe hohes lied
liebe
leben
tod
hoffnung
und wiedergeburt
copyright
2003 © by Ice
**
Dein Kartenhaus **
ein
kartenhaus
hast du gebaut
um mich herum
hast
gesagt
beweg dich nicht
dann fällt hier
auch
nichts um
halt
dich ohne mich
allein ganz still
beweg dich nur
wenn
ich das will
atme
nur
durch meine
küsse fort
beweg dich nicht
an
diesem ort
darfst
die welt
durch meine
augen sehn
doch wag es nicht
ohne mich
hier wegzugehn
bist
mein
gehörst zur
gänze mir
was du noch
darfst
ich sag es dir
liebe
mich
doch fordere nicht
weil das haus
sonst doch
zusammenbricht
**
Rotes Herz **
mit
krähenschnabelgleichen fingern
reiße ich mir
fetzen aus dem herz
betrachte sie, ob sie was
besond´res
sind
nehme
sie zwischen die zähne
beisse fasern aus den brocken
schmecke blut und tränen,
salzig, warm und heiss
schließe
meine augen
um deine dann zu sehen,
so wie ich sie in
meinen
träumen sah...
tauch´
den finger in das blut,
das aus meinem herzen strömt
und schreibe deinen namen........
**
Des Menschen Maske **
schau
mich an und sag mir, kennst du mich?
den mensch der hinter
meiner maske steckt?
nicht
einmal ich erinner mich
wer ich war, bevor die mask' ich
aufgesetzt
wer
kann mir sagen wer ich bin?
was tat ich, und warum?
ich
trug die maske lang zum schein,
dacht' so wollte man mich
seh'n
doch
als ich nun den spiegel sah,
da fing ich an zu schrei'n
denn
zwischen maske und dem "ich"
scheint alles gleich
zu sein
trug
diese maske denn ich nur
zum schutze vor mir selbst?
war
ich das stets und wusst' es nicht?
gestand es mir nicht ein?
oder
brannte diese maske sich
mit der zeit in meine seele ein?
bin
ich die maske, die maske ich?
war'n wir zwei gar immer eins?
setz
deine maske ab und sag es mir
wer sind wir wirklich?
copyright
2003 © by Ice
**
Blutiges Herz **
mit
blutigen händen
hältst du
an meiner seele fest
reisst löcher rein
nimmst ihr den rest
was
an leben noch
vorhanden war
zehrst du auf
nimmst es
kaum wahr
lässt
blut von
deinen händen rinnen
siehst zu dem
was
da am boden liegt
steigst drüber weg
siehst es nicht
an
hörst
das weinen
in den wolken nicht
nimmst nicht mal wahr
dass hier ein licht verlischt......
**
Bodenlos **
fallen...
ich drehe mich
sehe den boden
auf mich zurasen
drehe
mich wieder
und sehe in den himmel
immer
weiter
entfernt er sich...
schlage auf den boden
zerschelle und
wundere mich über
den fehlenden
schmerz....
**
Runenblut **
ritze
deine liebe
wie runen in mich ein
sieh gut hin
wie
sich mit blut
die worte füllen
nimm
dir ein stück
aus meinem herzen fort
vielleicht kann
ich so
deine sehnsucht stillen
mach
meinen körper
unverwechselbar
beiss weg, was mein
leben
bisher war
halt
mich fest
reiss mich in stücke
brich das, was dich
am meisten stört
erlaub mir nicht zu atmen
weil
dir mein leben
allein gehört
**
Du tust mir weh **
ich
reiss mir
meine flügel aus
will kein engel
sein
für dich
würd
manchmal
gern vor schmerzen
schrein
doch liebe engel
tun das nicht
hast
nichts verstanden
was mich verletzt
deine worte weiterhin
wie messer in mein
herz gesetzt
sagst
so laut
dass du mich liebst
und gehst doch fort
ohne
ein wort
ich
reiss mir meine
flügel aus
und will nie wieder
engel sein
ich
dank dir gott, nun darf ich schrei´n!!!
**
Gib mir Leben **
halt
mich
beiss dich
in mir fest
füg
mir
blutige spuren zu
leck es ab
was schwer
zu
boden tropft
wühl
dich in mich
zerr mich zu dir
grab dich
in mein
fleisch
damit ich
das leben spür.....
**
Grelles Licht **
wie
reissen klingt es
als sich die ränder trennen
flammengleicher
schmerz
einem kreischen gleich
eine
lohe schlägt
mitten ins gehirn
lippen
die sich auf
klaffendes fleisch pressen
zähne,
die sich scharf in
wunden graben
heisse,
salzige tropfen
auf weissem teppich
feuer...
feuer
weisses, grelles licht
alles
färbt sich
rot....
schwärze...
nur
noch ein einziger heller punkt
in dem ich dich sehen kann....
**
Mensch bin ich **
mensch
bin ich
mensch bleib ich
mensch will ich sein
will
leben
leben geben
und gelebt haben
will
lachen
lachen geben
und gelacht haben
will
glücklich sein
glück geben
und glück
gehabt haben
will
lieben
liebe geben
und geliebt haben
will
nicht töten
nicht getötet werden
will
nicht weinen
nicht grund zu weinen werden
will
nicht zerstören
nicht zerstört werden
will
nicht hassen ...
will
ich wirklich mensch sein?
©
06.2003 by Ice
**
Feuer in meiner Seele **
feuer
in meiner Seele
feuer auf meiner Haut
feuer tief in mir
drin
ich
spüre dich ganz nah
kann dich fast berühren
lass
mich von deinen
und auch meinen Gefühlen führen
ich
verbrenne, brenne lichterloh
das feuer schmerzt
und doch
will ich es so
begehren,
gier - bitte fass mich an
verbrenne mit mir, zünde dich
an mir an
flammende leiber, züngelnde lust
ein
langsamer tod - welch ein genuss........
**
Blutige Schreie **
den
kopf weit im nacken
schreie ich die welt an
hör mir
zu, versteh!
steh
frierend im wind
sehe in tote gesichter
mit leeren augen
die achtlos an mir
vorübergezogen sind
seht
mich an,
hört mir zu
geht nicht einfach
so
vorbei
ich
schreie.... schrei
dreh mich im kreis
komm´ nicht
zum stehen
bitte
nicht - nicht einfach
vorüber gehen
reiss
mir meine kehle auf
schreie weiter, schreie alles
blut
aus mir
bitte...
bitte bleibt doch stehn
seht ihr nicht
ich
sterbe hier....
**
Feuerräder **
feuerräder
in mir
auf mir - heiss
alles im körper schreit
nadelspitze
klauen
schälen jeden nerv
alles in mir schreit
mein
bauch zerfällt
zu schmerz
alles in mir schreit
zähne
knirschen
muskeln spannen sich
alles in mir schreit
werf´
den kopf weit
in den nacken
alles in mir schreit
dunkelrot
wirds vor
den augen
alles in mir schreit
fühl
die feuerräder
in mir toben
nun
schrei´ auch ich.....
**
Heiss **
heiss
spüre ich
deine zähne
in meinem
fleisch
reißend
das geräusch
mit dem sich
muskel vom
knochen
trennt
mich
umdrehend
suche ich
dein gesicht
blicke
in
deine
augen
freund
ich erkenne
dich...
willkommen,
SCHMERZ!
**
Corona **
Angst...
unbeschreibliche angst
ist in mir
feuerlohen
trennen das bewusstsein
vom ich
angst...
nicht schlafen,
nicht träumen,
kein halt
wie
soll ich
zurückfinden, wenn
keiner mich hält?
mein
pfahl
du kennst ihn noch?!
steh am rand
halte mich
fest
und will nicht fallen
"lass
los"
so sagst du mir
"lass los
ich fang
dich auf"
"ein
schritt nur"
so ermutigst du mich
"ein schritt
nur, mein licht
ein schritt, ich fange dich"
blutrote
schleier
von schmerzen gebracht
das stöhnen... ist
es meins?
der lichtpunkt im zentrum der sonne
mein
bezugspunkt zum sein?
falle
ich, so sterbe ich
ich will nicht,
hab´ angst so
allein
"spring"
flüsterst du
in mein ohr
"ein schritt nur
tu
es, vertrau mir.... ich liebe dich!"
ich
schliesse meine augen
und lasse mich fallen...
**
Gefallener Engel **
einem
gefallenen
engel gleich
fühle ich mich
in deinen
händen
beuge
mich
deiner macht...
freiwillig?
nicht
immer...
nicht immer
gleich
nicht
immer
sofort
hingeben?
ja,
zur völle
und gänze...
ganz
freiwillig
mit jedem nerv,
jeder faser
meines
herzens
mit meinem
ganzen sein
macht
und
ohnmacht,
geben und
nehmen
zusammen
im
zentrum
der
sonne verglühen...
**
Agonie **
nicht
die erinnerung,
das jetzt krallt sich
in mich
alter
bekannter
mit deinen
flammenzähnen
ich
brenne,
verbrenne,
schreie
agonie...
**
Du **
beide
hände
in die erde gegraben
den kopf im nacken
fühle
ich dich
springst
auf mich
dringst in mein
innerstes ich
zerstörst
mein
selbst
nimmst
mir
mein lächeln
ich
wehre mich
so gut ich kann
so lange ich kann
das
ende, ich kenne es
...mögen
freunde mich begleiten
**
Wenn der Tag zu Ende geht **
wenn
der tag zu ende geht
und sich dunkle schatten
aus
verlorenen seelen erheben
durchdringen die schreie
der
einsamen die nacht
auf
den ungeweinten tränen
verlorener hoffnung
und
längst gestorbener träume
liegt der rauhreif kalter
ängste
panik
durchzogene alpträume
lassen die herzen der schläfer
sich zuckend in qualen winden,
gellende
schreie
längst durchlittener schmerzen
quälen
die ohren
finger
die sich in körper krallen,
stöhnen, jammern,
klagen, ächzen
sich zerfetzende ankläger
des
eigenen ichs
lege
deine arme fest um mich
und hilf mir aus der hölle........
**
Verbrannte Flügel **
ich
schüttle meine flügel
und betrachte sie
verbrannt
sind sie
angesengt, so scheint mir
ein
kratzen spüre ich
im hals
vom rauch?
ich weiss es
nicht
die
nässe auf meinen wangen...
sind´s tränen?
wen
interessiert das schon.....
mit
einem lächeln auf den lippen
breite ich meine flügel
aus
und wie phönix aus der asche
fliege ich zurück
in die sonne.....
**
Schrei **
endlos
gellend
meine ohren
schmerzen
blut
gerinnt
angst
greifbar
zerfetzt
das ich
starkstrom
direkt
ans herz
hände
die sich
in mich wühlen
schläge
hart
brutal
schmerzend
benommen
frei......
**
Der Tod im ich **
du
reiss mich
in stücke
zerfetz
mein
ich
beiss teile
aus mir
trink
das
blut
das du
vergiesst
brich
meine
knochen
saug mich
aus
vergrabe
meine augen
in der erde
nimm
den
rest
zünde ihn an...
**
Schlusspunkt **
mit
deinem
namen
deinen worten
deinen klagen
fetze
ich mir
fleisch
aus meinem
körper
werfe
es
in lodernde
flammen
während mein
strömendes
blut
vergebens
die glut
zu löschen sucht
bohre
finger
in leere
augenhöhlen
lasse
sie tief
ins gehirn dringen
grelle
blitze
der schlusspunkt meines
ichs
im
sterben
werde ich
in die sonne sehen
bis
der
grellgelbe punkt
feuerrot vergeht
und
mein ich
geschichte
wird
**
Traum-Schwerter **
wenn
feuerräder
brennend, quälend
durch den körper
jagen
und
das gehirn
in stücke
schneiden
wenn
bilder
mich jagen
und träume
zu furchtbarem
leben erwachen
wenn
ich zitternd
in eig´ne abgründe
falle
und
nichts
mein ich
zusammenhält
wenn
die angst
mich nicht mehr
schlafen lässt
dann
kralle
deine finger
tief in mich
...und
der schmerz
den du mir zufügst
wird mich schlafen
lassen, mich vor dem
wahnsinn der panik schützen
**
Hassende Hände **
den
hass
in händen
leerst du
deine seele
in mich
dreck
bin ich
dreck
fühl ich
dreck
füllt
mein ich
hass
mich
nicht
ich
bin
es doch,
ich!
gräbst
deine hände
in fleisch
zerrst
und reisst
verwundest mich
hör
dein lachen
grausam, kalt
spür´s heiss
aus mir
fliessen
gewalt...
...gewalt
seh
erstaunt
auf meine
hände
gegraben
in mein
ich
nicht
du
hast mich
verwundet
ich
war es selbst
... nur ich!
Der
Sprung
Langsam
ging sie durch die Nacht davon, die Augen dunkel vor Schmerz.
Unbeteiligt
blickten die entgegenkommenden Passanten auf ihre Gestalt, eilten
weiter ohne sich umzudrehen.
Ein
leises Stöhnen drang über ihre Lippen und plötzlich
straffte sie entschlossen ihre Schultern und beschleunigte ihren
Schritt. Sicher steuerte sie auf die Brücke, die über
die Autobahn führte zu und stieg auf das Geländer.
Für
kurze Zeit verharrte sie in aufrechter Position, dann breitete
sie die Arme aus und sprang. Einen Moment lang schien es, als
könne sie fliegen, doch der heftige Aufprall zerstörte
alle Illusionen und beendete Flug und Leben...
...später,
als der Alltag die Betroffenheit aus den Gesichtern der Menschen
wischte, verhallte auch das "warum"...
Nachsatz:
Hallo,
liebe Besucher
Selbstverständlich dürft ihr, wie
bisher auch, die Gedichte mitnehmen, wenn Ihr wollt.
Doch
bitte seid so fair und gebt das copyright an!
copyright
© für alle Geschichten und Gedichte by xeena, bzw. dem
angegebenen Verfasser
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